Gruppenexkursion Nr. 1
zum Museumspark Rüdersdorf am Sonnabend, 18. Oktober 2014
Der erste Gruppenspaziergang mit unseren Teckeln führte in zeitlich
sehr weit entfernte Räume. So um die 240 Millionen Jahre ging es
zurück: Da begannen sich aus Meeresgetierablagerungen die Gesteine
zu bilden, die seit dem 13. Jahrhundert bis heute im Rüdersdorfer
Kalksteintagebau abgetragen werden.
Dorthin hatte uns die sorgfältige Vorbereitung Anette Kutters
geführt. Deutlich über 20 Teckelfreunde - und damit in
Gruppenermäßigungsstärke für den Eintritt – machten sich bei
ruhigem Herbstwetter gut gelaunt auf einen Erkundungsweg durch den
Museumspark Rüdersdorf.
Naturgemäß waren die Teckel nicht ganz so interessiert an den erd-
und industriegeschichtlichen Aspekten. Während wir Hundeführer uns
oben an den Schautafeln informierten, schauten unten die Teckel nach
Nachrichten, die ihre Artgenossen hier hinterlassen hatten. Doch in
dem weitläufigen, grüngesäumten Industriepark mußte auch genug
jagdfähiges Getier unterwegs gewesen sein, auf deren Spuren die
Teckel dann hinterherhecheln konnten. Diese Gegebenheiten in Rechnung
gestellt, benahmen sich die Dackel geradezu vorbildlich. Die
Kobart'sche Puppy- und BHP-Schulung zahlte sich aus.
An der beeindruckenden Schachtofenbatterie war der Scheitelpunkt des
Weges erreicht und wir kehrten um, nunmehr immer an der Abbruchkante
entlang. Vom Glockenturm, einem belvedereartigen Pavillon, hatten
wir zuguterletzt den Überblick über den gesamten riesigen
Kalksteinbruch. Für wie viele Berliner Bauten, an die unsere Teckel
einfach ihre Markierungen setzen, wurde von hier das Material
geliefert!
Ein beherzter Endspurt und wir saßen in einem letzten Rest
Herbstsonne an einer großen Tafel im Garten neben dem alten
Kalkmagazingebäude bei Kaffee, Kuchen, Wurst und Salat. Zu unseren
Füßen die Teckel, nun müde vom vielen 'Schauen und Staunen'.


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