Sonntag, 18. Januar 2015

Im Museumspark Rüdersdorf

Gruppenexkursion Nr. 1 zum Museumspark Rüdersdorf am Sonnabend, 18. Oktober 2014
Der erste Gruppenspaziergang mit unseren Teckeln führte in zeitlich sehr weit entfernte Räume. So um die 240 Millionen Jahre ging es zurück: Da begannen sich aus Meeresgetierablagerungen die Gesteine zu bilden, die seit dem 13. Jahrhundert bis heute im Rüdersdorfer Kalksteintagebau abgetragen werden.
Dorthin hatte uns die sorgfältige Vorbereitung Anette Kutters geführt. Deutlich über 20 Teckelfreunde - und damit in Gruppenermäßigungsstärke für den Eintritt – machten sich bei ruhigem Herbstwetter gut gelaunt auf einen Erkundungsweg durch den Museumspark Rüdersdorf. 
Naturgemäß waren die Teckel nicht ganz so interessiert an den erd- und industriegeschichtlichen Aspekten. Während wir Hundeführer uns oben an den Schautafeln informierten, schauten unten die Teckel nach Nachrichten, die ihre Artgenossen hier hinterlassen hatten. Doch in dem weitläufigen, grüngesäumten Industriepark mußte auch genug jagdfähiges Getier unterwegs gewesen sein, auf deren Spuren die Teckel dann hinterherhecheln konnten. Diese Gegebenheiten in Rechnung gestellt, benahmen sich die Dackel geradezu vorbildlich. Die Kobart'sche Puppy- und BHP-Schulung zahlte sich aus.
An der beeindruckenden Schachtofenbatterie war der Scheitelpunkt des Weges erreicht und wir kehrten um, nunmehr immer an der Abbruchkante entlang. Vom Glockenturm, einem belvedereartigen Pavillon, hatten wir zuguterletzt den Überblick über den gesamten riesigen Kalksteinbruch. Für wie viele Berliner Bauten, an die unsere Teckel einfach ihre Markierungen setzen, wurde von hier das Material geliefert!
Ein beherzter Endspurt und wir saßen in einem letzten Rest Herbstsonne an einer großen Tafel im Garten neben dem alten Kalkmagazingebäude bei Kaffee, Kuchen, Wurst und Salat. Zu unseren Füßen die Teckel, nun müde vom vielen 'Schauen und Staunen'. 

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