Vorab ein Dank im Namen aller Freien Teckel Berlins. Die Wanderungen wurden ja nicht auf gut Glück angesagt, sondern sind das Ergebnis umfangreicher Vorarbeiten: Auswahl des Ziels, vor Ort Recherchieren und Festlegen der Wegstrecke, Abchecken der Restaurationslage, Infomaterial zusammenstellen. Dabei ist die Maxime, nicht nur einfach mit den Teckeln durch irgendein Gelände zu marschieren, sondern in einem kulturell oder landschaftlich geologisch für die Teckelführer anregenden Ambiente. Diese Mühen der Vorbereitung nehmen - Ausnahmen bestätigen die Regel - Annette, Magda, Helmut vorab auf sich. Wir anderen müssen nur noch zum Treffpunkt kommen und losgehen.
Am
1. Januar 2016 mit dem Neujahrsblasen am Askaniertum
wurde jagdhundmäßig ins neue Jahr gestartet. Organisiert von den Jaghornbläsern der Gruppe Hubertusstock ging es ab 12 Uhr mit mehreren Bläsergruppen los. Für die Freien Teckel Berlin stand zuvor ab 10 Uhr 30 aber noch eine knackige Wanderung entlang des Werbellinkanals an. Hätte es der Chronist am Neujahrstag in die Schorfheide kommen können, wären ihm mit Sicherheit die folgenden morgenstern'schen Zeilen durch den Kopf gegangen:
Ein Wildbret mußt allabendlich / auf einem Hoftheater sich / im Hauptakt auf das Stichwort 'Schürzen' / von links aus der Kulisse stürzen. //
Beim zwölften Male brach es aus / und rannte dem Souffleur ins Haus, / worauf es kurzweg - und sein Part- / von der Regie gestrichen ward. //
Zwei Hoftheaterdiener brachten / am nächsten Morgen den gedachten / gestrichenen königlichen Bock / per Auto nach Hubertusstock.
Auch die nächste Unternehmung stand mit dem Jagdhorn in Zusammenhang: Am
30. Januar 2016 in Hennickendorf
organisierte die Gruppe III eine Teckelausstellung und hatte die Bläsergruppe zum Aufspielen geladen. Die FTB nutzen das für eine anschließende Wanderung durchs Nuthe Urstromtal über den Fledermausweg, wenigstens abschnittsweise. Wenn der Chronist im kommenden Jahr an dieser Veranstaltung Ende Januar 2017 wird teilnehmen, wird hierüber Genaueres vermeldet werden.
Am
13. Februar 2016 in Wustermark
war der Naturpark der Sielmann Stiftung in der Döberitzer Heide Ziel der Exkursion. Das ist natürlich ein Herausforderung für die Teckel, so konfrontiert mit dem Wild, wenn auch gesichert durch entsprechende Zäune. Da ist die Leinenpflicht für die Teckel nur zu verständlich. Anschnallpflicht für die Teckelführer hieß es dann anschließend, zumindest für diejenigen, die sich durch Karls Erdbeer-Wunderland katapultieren lassen wollten.
Und schon war Ostern und Tilly lud am Ostersonnabend, den
26. März 2016 nach Biesenthal
auf ihre Heimstrecke zu einer Wanderung in das Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken am Hellmühler Fließ entlang. Eiszeit und wieder Eiszeit, wohin man tritt, auch hier in der Biesenthaler Schweiz. Und es konnte gar nicht alles erwandert werden, was möglich gewesen wäre. Das kommt auf die Repeat-Liste.
Da hatte sich schon unser nächstes Ziel befunden. Es ging am
Da hatte sich schon unser nächstes Ziel befunden. Es ging am
24. April 2016 nach Meseberg um den Huwenowsee.
Vor ziemlich genau einem Jahr waren wir schon einmal bei Angies Gästehaus. http://teckel-unterwegs.blogspot.de/2015/04/bei-kanzlers-am-huwenowsee.html Die Kanzlerin oder irgendwelche Staatsgäste waren auch diesmal zum Glück nicht da; wir konnten wieder unbehelligt den Huwenowsee umrunden. Ja, einige Spaziergänger trafen wir an, die unsere Teckelschar jeweils mit freudiger Überraschung zur Kenntnis nahmen. Und in diesem Jahr machten wir - nach dem durchaus nicht zu kurzen Gang um den See - das Picknick gleich auf dem Parkplatz, auch wenn das Wetter jetzt nicht unbedingt zum langen Sitzen draußen einlud.
Nun könnte man fragen, schon wieder Meseberg? Gibts nichts anderes? Na klar, aber ich hoffe, daß wir uns auch im nächsten Jahr wieder in Meseberg treffen. Es ist ein derart schöner Rundweg um den See mit Start und Ziel am Schloß und seinem Weinberg, daß man das immer wieder wird ablaufen können, ohne einen Anflug von Überdruß zu spüren.
Die nächste Exkursion führte am
Dann folgte eine echte Hochsommerwanderung am
| kurz vor dem Schluß der Runde, Blick auf Schloß Meseberg |
Nun könnte man fragen, schon wieder Meseberg? Gibts nichts anderes? Na klar, aber ich hoffe, daß wir uns auch im nächsten Jahr wieder in Meseberg treffen. Es ist ein derart schöner Rundweg um den See mit Start und Ziel am Schloß und seinem Weinberg, daß man das immer wieder wird ablaufen können, ohne einen Anflug von Überdruß zu spüren.
Die nächste Exkursion führte am
8. Mai 2016 in die Rauener Berge und zum Groß Schauener See.
Hier hieß es nun Obacht, daß man nicht gegen die Reiseandenken der Eiszeit prallte. Die Markgrafensteine, bei denen es sich um auch für Findlinge sehr imposante Findlinge handelt, lieferten u.a. das Material für die Granitschale vor dem Alten Museum, für die Friedenssäule auf dem Mehringsplatz und für die Siegessäule im Park von Schloß Babelsberg.
Dann folgte eine echte Hochsommerwanderung am
24. Juli 2016 im Naturpark Buckow (Märkische Schweiz).
Wir starteten beim Naturparkzentrum Schweizer Haus mit einer Besichtigung der dortigen Ausstellung. Die Teckel durften dabei sein, waren aber nicht immer hilfreich beim Studieren der Tafeln. Dann ging es zum Großen Tornowsee durchs Stobbertal
Und hatten wir ein Glück, praktisch der gesamte Weg bis zum See führte durch malerischste Bachlandschaft inmitten Wald, und damit sonnengeschützt.
Unsere Teckel - wahrlich nicht bekannt als hitzeaffin - schlugen sich tapfer, und in Haus Tornow, direkt am See gelegen mit großem Außenbereich und Restauration, machten wir alle eine längere wohlverdiente Rast. Die an sich schon anspruchsvolle, aber eben auch sehr reizvolle Strecke wurde auf dem Rückweg noch etwas ausgedehnt durch eine falsche Entscheidung an einer Weggabelung. Aber das Stobbertal ist so inspirierend, daß wir es auch ein zweites Mal mehr oder minder ohne Murren durchwandern konnten.
Bei dem Ausflug am
21. August 2016 nach Baruth ins Museumsdorf Glashütte
hatten wir ein regelrechtes Besichtigungsprogramm zu absolvieren. In Stichworten: auf einen kurzen Waldspaziergang folgte ein ausgiebiger Rundgang durch das Museumsdorf, das eine Glasbläsersiedlung konserviert und wo sogar Shopping-Muffel wie der Chronist in einem der Lädchen etwas fanden.
Ausgiebig belegten wir ein kleines schmackhaft sortiertes Cafe draußen auf der Straße sitzend, wo wir durch eine kurze, nur ein paar Minuten währende Regenschütte erst ins Innere und danach zum Aufbruch getrieben wurden, nämlich gen Zesch am See. Ein echtes Kleinod. Wir begannen mit einer kürzeren Wanderung hoch zum Zescher Weinberg. Ein Erlebnis mitten im Brandenburger Wald - nein nicht auf einen Findling - sondern einen Weinberg zu stoßen. Und wieder runter - es war inzwischen ziemlich warm geworden - zur Eisdiele, bei der sich Teckel und ihre Führer mit selbstgemachten Eis labten.
Der erste Herbstspaziergang führte am
Auf dem Spaziergang durch den Schloßpark am Ufer des Grienericksees entlang und dann hoch in den eher waldigen Teil der Anlage begegneten wir immer wieder eigenartigen Männerpaaren, die aneinander gebunden durch den Wald joggten, sich ins Wasser stürzten und den See durchquerten; bei einer Wassertemperatur von sicherlich höchstens zehn Grad. Das waren Teilnehmer der 'Öttilö Swimrun World Series', einer neuen Sportart aus Waldlauf und Schwimmen (aber ohne Umziehen). Das hätten unsere Teckel auch gekonnt: aber die sind ja nicht blöd. Bei diesen Temperaturen!
Zwei der im Waldteil nicht an der Leine laufenden Hündinnen verschwanden dafür eine Weile, unterwegs in Jagdmissionsangelegenheiten. Sie hörten sich ziemlich weit entfernt an; trotteten dann aber glücklicherweise, angelockt vom kräftigen Jagdhorneinsatz unserer Bläser, schließlich doch wieder an.
Bei unserem etwas kursorischen Herumirren durch Rheinsberg auf der Suche nach Kaffee oder Ähnlichem trafen wir glücklicherweise auf einen freundlichen Einheimischen, der uns auf ein verstecktes Café weisen konnte; genau das, was wir suchten und mit den Teckeln auch besuchen konnten.
Am
Ausgiebig belegten wir ein kleines schmackhaft sortiertes Cafe draußen auf der Straße sitzend, wo wir durch eine kurze, nur ein paar Minuten währende Regenschütte erst ins Innere und danach zum Aufbruch getrieben wurden, nämlich gen Zesch am See. Ein echtes Kleinod. Wir begannen mit einer kürzeren Wanderung hoch zum Zescher Weinberg. Ein Erlebnis mitten im Brandenburger Wald - nein nicht auf einen Findling - sondern einen Weinberg zu stoßen. Und wieder runter - es war inzwischen ziemlich warm geworden - zur Eisdiele, bei der sich Teckel und ihre Führer mit selbstgemachten Eis labten.
Der erste Herbstspaziergang führte am
23. Oktober 2016 in den Schloßpark Rheinsberg.
Auf dem Spaziergang durch den Schloßpark am Ufer des Grienericksees entlang und dann hoch in den eher waldigen Teil der Anlage begegneten wir immer wieder eigenartigen Männerpaaren, die aneinander gebunden durch den Wald joggten, sich ins Wasser stürzten und den See durchquerten; bei einer Wassertemperatur von sicherlich höchstens zehn Grad. Das waren Teilnehmer der 'Öttilö Swimrun World Series', einer neuen Sportart aus Waldlauf und Schwimmen (aber ohne Umziehen). Das hätten unsere Teckel auch gekonnt: aber die sind ja nicht blöd. Bei diesen Temperaturen!
Zwei der im Waldteil nicht an der Leine laufenden Hündinnen verschwanden dafür eine Weile, unterwegs in Jagdmissionsangelegenheiten. Sie hörten sich ziemlich weit entfernt an; trotteten dann aber glücklicherweise, angelockt vom kräftigen Jagdhorneinsatz unserer Bläser, schließlich doch wieder an.
Bei unserem etwas kursorischen Herumirren durch Rheinsberg auf der Suche nach Kaffee oder Ähnlichem trafen wir glücklicherweise auf einen freundlichen Einheimischen, der uns auf ein verstecktes Café weisen konnte; genau das, was wir suchten und mit den Teckeln auch besuchen konnten.
Am
12. November 2016 die Wanderung und Hubertusmesse in Schenkendorf
ist schon etwas wie ein Traditionstermin fürdie Freien Teckel: http://teckel-unterwegs.blogspot.de/2015/12/ftb-exkursionen-2-halbj-2015-ruckblick.html
| In der Mittenwalder Feldflur, kurz vor dem Nottekanal (A.K.) |
Wieder liefen wir die nicht unanspruchsvolle Rundstrecke von Schenkendorf zum Nottekanal und mit einem Schlenker über die A 13 nach Schenkendorf; in diesem Jahr bei herrlichstem sonnigen Spätherbst/Frühwinterwetter in frischer klarer Luft.
Bei der anschließenden Jadghornbläsermesse konnten wir zur Ruhe kommen.
| Kirche Schenkendorf (A.K.) |
Ein würdiger Abschluß unserer Jahresaktivitäten war dann unser Ausflug am
11. Dezember 2016 in den Schloßpark Babelsberg.
| Am Fuß des Flatow Turms im Schloßpark Babelsberg, im Hintergrund Potsdam (A.K.) |
Der gesamte Schloßpark war praktisch unser, nur sehr vereinzelte Spaziergänger hatten sich bei diesem zugigen kalten Wind am Sonntagvormittag hinausgewagt. Vorbei am gerade geschlossenen Schloß gings zur Gerichtslaube und zum Flatowturm hoch (noch weiter oben auf der Viktoriahöhe wäre die Siegessäule mit ihrem Granit aus den Rauener Bergen zu besichtigen gewesen) und von dort abwärts am Kutscherhaus vorbei zum Tiefen See hinunter (was natürlich hier auch nur eine Ausstülpung der Havel ist), und wieder zurück jetzt immer unten am Wasser entlang, Matrosenhaus und Marstall passierend bis hinters Maschinenhaus.
Unten am Wasser nun doch etwas mehr Publikum, vor allem Jogger, die sich hier sonntäglich selbst-optimierten und irgendwie nicht sehr glücklich in der steifen Brise und dem Nieselregen wirkten. Ja es fehlte nur noch das Salz und man konnte sich an der See und nicht an einem Havelsee wähnen.
Die Teckel wurden teilweise in die Fahrzeuge gebracht, und wir fanden tatsächlich gleich am Parkeingang ein unscheinbares Café - mit echtem offenen Kaminfeuer!
Frohe Weihnachten!
Unten am Wasser nun doch etwas mehr Publikum, vor allem Jogger, die sich hier sonntäglich selbst-optimierten und irgendwie nicht sehr glücklich in der steifen Brise und dem Nieselregen wirkten. Ja es fehlte nur noch das Salz und man konnte sich an der See und nicht an einem Havelsee wähnen.
Die Teckel wurden teilweise in die Fahrzeuge gebracht, und wir fanden tatsächlich gleich am Parkeingang ein unscheinbares Café - mit echtem offenen Kaminfeuer!
Frohe Weihnachten!