Sonntag, 18. Januar 2015

Am Kleinen Müggelsee


Die Spaziergänge mit der Teckelgruppe sind nicht immer ganz unaufwendig, haben aber einiges zu bieten. Und da fährt man dann schon mal 35 km durch die Stadt, damit Teckel wie Teckelführer in der Meute unter sich sein und sich verlustieren können in Gegenden, die vielen bis dato völlig unbekannt gewesen sind. So war ich noch nie in meinem Leben bisher in Müggelheim am Kleinen Müggelsee gewesen, bis der heutige Spaziergang der Teckelgruppe Birkholz genau dorthin führte. Und hey, Müggelheim ist, wenn auch knapp, immer noch Berlin:


Gruppenexkursion Nr. 2 zum Kleinen Müggelsee in Müggelheim (Berlin) am 
Sonnabend, 17. Januar 2015

 
Fast 25 Gespanne hatten sich eingefunden, um bei angenehmen Temperaturen zuerst einmal eine Runde direkt am Ufer des Kleinen Müggelsees zu machen. Einige Teckel stöberten frei den schmalen gewundenen Weg entlang, andere - die Fernaufklärerkandidaten - blieben besser an der langen Leine. Jedoch keinerlei Animositäten, die sich darob ergeben hätten; die Teckel kennen sich ja längst und ließen einander gewähren. Die vereinzelten Spaziergänger, die uns entgegenkamen, freuten sich ob so ungewöhnlich vieler versammelter und heute auch besonders gut gelaunter Teckel. 

Gisela Böbel, die dankenswerter Weise diese Exkursion vorbereitet hatte, hatte auch daran gedacht, daß nicht alle Gruppenmitglieder auf sehr weite Wege erpicht waren. Innerhalb relativ überschaubarer Zeit war der Wendepunkt erreicht und der Rückweg wurde angetreten. Schimmerte da nicht verhalten etwas Sonne durch die Wolken? Nach einigen Gruppenphotos bestiegen wir wieder die Autos, um zum Gasthaus Müggelheim zu fahren, wo der zweite Teil des heutigen Teckelgruppentreffens stattfinden würde. 

Statt zu einer Weihnachtsfeier im letzten Jahr hatte sich die Gruppe heute zu einem weniger förmlichen Neujahrs-/Winteressen verabredet. Die Teckel waren gern gesehen im Müggelheimer Gasthaus, und sie benahmen sich auch vorbildlich. Da auf feierbedingte Präliminarien verzichtet werden konnte, widmeten wir uns umgehend den schmackhaften Essen und Getränken. Und es blieb auch noch die Zeit für einen aktuellen Gedankenaustausch, bevor es vom äußersten Rande Berlins her wieder auf den Heimweg ging. 

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